Sie haben über die Terminvergabestelle der KV (Kassenärztlichen Vereinigung) einen Termin zur Sprechstunde oder Akutbehandlung zugewiesen bekommen, ohne dass wir die Möglichkeit hatten miteinander zusprechen und wichtige Details zum Termin zu

        klären.

 

Die Zuweisung eines Termines über die Terminvergabestelle sagt zunächst nichts über die wahren Behandlungskapazitäten eines jeden Psychotherapeuten aus.

Gerade wenn Sie schwer belastet sind, kann das wirklich frustrierend sein.

So kann es sein, dass Sie sogar bei der Terminvergabe zu einer Stunde Akutbehandlung noch nicht sicher sein können, dass der Therapeut wirklich einen Platz für diese Behandlung anbietet, oder Kapazitäten frei hat. Es kann sein, dass Sie nur diese eine Stunde zur Verfügung haben.

Sehr gerne können Sie mich vorher in meiner telefonischen Sprechzeit kontaktieren, um dazu Informationen zu bekommen.

 

 

Sollte eine vorherige telefonische Kontaktaufnahme nicht möglich sein, möchte ich Ihnen an dieser Stelle weitere wichtige Vorabinformationen zu Ihrer ersten Sitzung bei mir geben, damit unser Termin gelungen verläuft:

 

1. Vergessen Sie bitte nicht, Ihr Versichertenkarte dabei zu haben.

    Gerade, wenn Sie hoch belastet sind, kann dies einmal "wegrutschen".

 

2. Klingeln Sie bitte nicht mehr als 2 bis 3 Minuten vor dem Termin.

    Dies soll keine Schikane sein, ich bin nur in der Regel gezwungen, Termine sehr eng

    aneinander zu legen, um dem Bedarf an Psychotherapie gerecht zu werden.

    So möchte ich einerseits die jeweilige Sitzung in Ruhe beenden können, aber auch jedem

    einzelnen Patienten genug Diskretionsraum bieten, den er nach einer Therapiestunde

    benötigt, um zu gehen.

    Psychotherapeutische Praxen bieten häufig nicht den Empfangsbereich mit Personal, den Sie

    bei einem Arzt gewöhnt sind.

 

3. Bei einer Akutbehandlung, bringen Sie bitte einen Konsiliarbericht mit. Diesen

    bekommen Sie bei einem Arzt Ihres Vertrauens, mit dem Sie über die Gründe der Aufnahme

    einer akuten psychotherapeutischen Behandlung sprechen können.

    Dieser Konsiliarbericht ist wohl nicht "zwingend notwendig" für eine Akutbehandlung, eine

    verbindliche Weisung existiert meiner sorgsam recherchierten Kenntnis nach noch nicht.

   

4. Ich weise in einer Rubrik (rechts im Menü nachzulesen) ausdrücklich auch auf mein

    Ausfallhonorar hin, wenn ein Termin nicht mindestens 48 Stunden vorher abgesagt wird.

    Dies gilt auch für die Vergabe von Terminen durch die Terminservicestelle.

    So behalte ich mir vor, einen nicht abgesagten Termin mit dem Ausfallhonorar in Rechnung zu

    stellen, wenn mir keine Möglichkeit gegeben ist, diesen neu zu besetzen.